Warum internationale Vorlagen hier scheitern
Die meisten Werkzeuge sind für den amerikanischen Markt gebaut. Dort gelten Foto, Geburtsdatum und Nationalität als Risiko, und die Felder werden standardmässig entfernt. In der Schweiz wirkt dasselbe Dokument dann unvollständig, und die Lesenden müssen raten, was ein Schweizer Lebenslauf einfach angibt. Die Konvention ist nicht besser oder schlechter. Sie ist anders.
Was in den Lebenslauf gehört
Der Aufbau ist tabellarisch und rückwärts chronologisch. Der Kopfbereich trägt mehr persönliche Angaben als international üblich, und das Dokument ist ein Teil des Bewerbungsdossiers und nicht die ganze Bewerbung.
- Ein Foto, in der Regel eine professionelle Aufnahme im Kopfbereich.
- Geburtsdatum und Nationalität, beides üblich und kein Nachteil.
- Die Bewilligung B, C oder G, sofern Sie eine besitzen.
- Stationen rückwärts chronologisch, mit Monat und Jahr.
- Arbeitszeugnisse im Lebenslauf erwähnt und dem Dossier beigelegt.
Beispiel: die Zeile zur Bewilligung
Beispiel: Eine erfahrene Fachperson für digitales Marketing ohne EU-Pass bewirbt sich in Zürich. Der Bewilligungsstatus wird als Erstes geprüft und ist zugleich leicht zu übersehen. Sie setzt ihn in den Kopfbereich neben die Nationalität statt in eine Schlussbemerkung. Die Frage ist damit in fünf Sekunden beantwortet.
Sie entscheiden, was erscheint
Es wird nichts stillschweigend ergänzt oder entfernt. Foto, Geburtsdatum, Nationalität und Bewilligung sind Ihre Felder, und Sie können jedes davon für einen Markt weglassen, der es nicht erwartet. Dasselbe Karriereprofil trägt eine Schweizer und eine internationale Fassung, ohne dass Sie zwei Dokumente von Hand pflegen.